Asanas in der Rishikesh-Reihe

Die Rishikesh-Reihe ist eine Abfolge an Yoga-Übungen (Asanas), die zur Harmonisierung von Köper Geist und Seele führt. Sie wurde von Meister Swami Sivananda, der in der Nordindischen Stadt Rishikesh wohnte, bekannt gemacht. Sein Schüler Swami Vishnu-devananda brachte dieses Wissen in den Westen und die Rishikesh-Reihe bildet heute in vielen Yoga-Zentren die Grundlage des Hatha-Yoga-Unterrichts. Bevor wir uns der Reihenfolge widmen, beleuchten wir noch folgende Frage:

Was sind Asanas?

Das Wort kommt aus dem Sanskrit. „As“ bedeutet so viel wie Sitzen. Ursprünglich war die Fläche gemeint, auf der der Praktizierende sitzt. Im Deutschen wird häufig der Begriff „Yoga-Haltung“ verwendet. In den Sutras von Patanjali wird beschrieben, dass eine Asana „fest und bequem“ sein sollte. In der Rishikes-Reihe werden 12 Grundstellungen geübt, um unseren Körper auf die wichtigste Asana, den Lotussitz oder Meditationssitz, vorzubereiten.

Die Rishikesh-Übungsreihe kann so aufgebaut werden:

In der Regel gibt es einen gewissen Aufbau der Rishikesh-Reihe, der aber oft variiert wird. Eine klassische Abfolge kann so aussehen:

Nun beginnen die 12 Grundstellungen, mit den entsprechenden Zwischenentspannungen.

  1. Kopfstand – Shirshasana (Entspannung: Stellung des Kindes)
  2. Schulterstand
  3. Pflug
  4. Fisch
  5. Vorwärtsbeuge evtl. mit schiefer Ebene (Bauchentspannung)
  6. Kobra
  7. Heuschrecke
  8. Bogen (Stellung des Kindes)
  9. Drehsitz
  10. Krähe
  11. Stehende Vorwärtsbeuge
  12. Dreieck

Danach folgt:

  • Tiefenentspannung
  • Meditation
  • OM

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